Sonntag, 20. August 2017

Der große Trip von Cheryl Strayed



Um es vorweg zu nehmen: Als ich dieses Buch in die Hand nahm und begann darin zu lesen, habe ich die ersten ca. 150 Seiten durchgelesen, ohne abzusetzen. Nach wenigen Tagen waren die 445 Seiten der Taschenbuchausgabe durchgelesen. Somit wäre die Kritik an diesem Buch vorweggenommen: Ein Buch, das mich ganz in seinen Bann gezogen hat. Doch zurück zum Inhalt.


Mittwoch, 19. April 2017

William C. Dement: Der Schlaf und unsere Gesundheit

Der Schlaf galt lange Zeit als Zustand der Bewusstlosigkeit, der rein der Erholung dient. Doch es ist komplizierter.  William C. Dement hat sein Leben der Erforschung eines der rätselhaftesten Zustände der menschlichen Psyche gewidmet und gilt als einer der Pioniere der Schlafforschung. In seinem Buch nimmt er uns auf eine Reise mit, in der sich der Nebel um den Schlaf immer weiter lichtet. Die Reise beginnt in seiner Studienzeit und führt uns zu verschiedenen Meilensteinen der Schlafforschung. 1970 gründet er das erste Labor für Schlafforschung. Nach und nach wird ihm klar, dass es im Schlaf messbare Muster gibt, die es zu interpretieren gilt. Sein Weg führt ihn zur Entdeckung verschiedener Schlafphasen und er stellt Zusammenhänge zu Krankheitsmerkmalen her, die vorher nicht in Zusammenhang mit einem mangelnden Schlaf gebracht wurden. Erste diagnostische Erfolge geben ihm Recht und er vertieft seine Studien.

Montag, 17. April 2017

Zu Fuß durch Beograd


Nachdem ich in Beograd angekommen bin (April 2017) wollte ich nur einen Tag bleiben, um dann mit dem Fernbus weiter ins Landesinnere zu fahren. Den einen Tag habe ich ausgenutzt, um Beograd zu Fuß zu erkunden. Zuerst geht es am Ufer der Sava entlang, bis zu der Stelle wo die Sava in die Donau mündet. Dann zum Kalemegdan, der Festung in Beograd, eines der Wahrzeichen der Stadt. Und dann wieder zurück durch die Fußgängerzone mit einigen Eindrücken aus dem Stadtinneren.


Gefilmt mit der DJI Osmo Mobile. Noch mehr Eindrucke von dieser Reise nach Serbien gibt es unter dem Hashtag #serbia1704 bei Google+ zu sehen.

Dienstag, 21. März 2017

Neue Tour: Rundwanderweg bei Frankenstein/Pfalz

Hier eine neue Tour, die ich erstellt habe und mit der Kamera gelaufen bin. Ein Rundwanderweg bei Frankenstein/Pfalz mit ca. 17 Km Länge (Ideallinie, es wurden real 19 Km). Die Wegpunkte sind: Die Diebeskeller-Höhle, der Ursprung der Isenach und das Forsthaus Erlenbach. Die Tour beginnt am Bahnhof Frankenstein und endet auch dort. Eine schöne Tagestour durch den Pfälzerwald. Aufgenommen mit der DJI Osmo Mobile.

Das GPX-File kann hier runtergeladen werden:
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=latolcnpauprgsow

Sonntag, 22. Januar 2017

24 Km Pfälzerwald


24 Km durch den Pfäzerwald, hier mein Video dazu. Ein Wanderung im Sommer 2016, die beginnend am HBF Neustadt an der Weinstrasse durch den Pfälzerwald führt, vorbei an Wegpunkten wie den Loosenbrunnen, Steinerner Hai, Hohler Felsen, Sängerklause, Klettergarten an der Heidenburg, Aussichtspunkt auf Gimmeldingen, Oskar Wiedemann Blick und wieder zurück zum HBF Neustadt.

Den GPS-Track zum runterladen und nachlaufen gibt es hier:

Mittwoch, 18. Januar 2017

Auf diesem Meer ohne Inseln




Ich liebe die Menschen,
Die mich auf diesem Floß begleiten
Auf diesem Meer ohne Inseln
In der Hoffnung den Horizont zu erreichen
Vom Hunger getrieben
Lange Not
Kurzer Schlaf
Brennende Sonne
Unorientiert
Von einem gesunkenen Schiff stammend
Hoffen wir auf Land.

Sonntag, 1. Januar 2017

Bäume zeichnen





Bäume zeichnen :

Wurzeln, Blätter, Knospen,
Äste greifen in die Luft
Prahlen,
Lallen

Und fallen

Sonntag, 12. April 2015

Wenn Kali Linux den Schlüssel vergessen hat

Kali Linux kann sich vergesslich zeigen, wenn man es eine Zeitlang nicht benutzt. Wer wie ich sein Kali Linux eher nur für Security-Tests und es weniger für alltägliche Aufgaben verwendet, kann nach einer längeren Zeit der Inaktivität eine böse Überraschung erleben.

Donnerstag, 12. Februar 2015

In einem Land ohne Frucht




In einem Land ohne Frucht
Harken wir Steinböden
Um Samen zu setzen.
Hier sind wir ohne furchtlosen Schlaf
Können niemandem trauen
Lassen den Verstand walten
Um den besten Platz zu behalten.
Immer wieder
Geht im Osten die Hoffnung auf
Gibt dem Tag neuen Lauf.
Ein kleines Licht leuchtet Dir und mir
Läßt uns erblicken
Das Geheimnis im Dunkeln
Zu versteckt um erkannt zu werden
Unter der Sterne funkeln.
Ein neuer Weg wird uns klar
Das woran wir glaubten
Wird nicht wahr.
Im schwachen Licht wird erkannt
Das Alte ist zum Alten verbrannt.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Un-Sinn




Ist es nicht seltsam
Mit dem Un-Sinn,
Wie er kommt und geht
Und uns nur dort berührt
Wo es nichts zu holen gibt ?

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Ein Stern wird geboren


Du gingst weg
Vom Westen in den Osten
Paris
Osten ist da, wo die Sonne aufgeht
Ein Stern wird geboren
Erhellt die Bühne
Wärmt das Kalte
Erfrischt das Alte
Zu hell, um angesehen zu werden
Zu fern, um berührt zu werden
Ist im Westen nicht mehr zu sehen
Muß untergehen
Auf daß niemand mehr lacht
Beginnt das Raten in der Nacht.

Freitag, 21. November 2014

Sascha Lobo hält die 2. Zukunftsrede der Stadt Ludwigshafen im Ernst-Bloch-Zentrum

Heute hat Sascha Lobo, von Berufung ein, wie er sich selbst bezeichnet, Netzaktivist, Microblogger, Journalist und Buchautor, die "2. Zukunftsrede" im Ernst-Bloch Zentrum der Stadt Ludwigshafen gehalten. Mit der Fragestellung "Was ist die digitale Freiheit" feuerte Sascha Lobo ein rhetorisches Feuerwerk ab und ganz, wie man es von dem Netzaktivisten erwartet, ging er auf aktuelle Entwicklungen ein, natürlich mit dem Schwerpunkt auf den von Edward Snowden enthüllten globalen Überwachungsprogrammen. Davon ausgehend spannte er einen Bogen zu allerlei Themen, bei denen es um die Verletzung der Bürgerrechte geht. So z.B. auch die Morde (wie er es bewusst nannte), die mit Drohnen durchgeführt werden und vergaß auch nicht die Ludwigshafener Zuhörerschaft daran zu erinnern, daß in der ca. 60 Km entfernten US-Basis in Rammstein ein Beitrag zu dem amerikanischen Tötungsprogramm geleistet wird. Sein Rede führte weiter zu Ausblicken in die Zukunft und wohin uns die Digitalisierung der Gesellschaft führen könnte. Dabei war die Frage immanent, ob die Utopie des freien und unregulierten Internets, gestorben ist.

In seiner Rede sparte er nicht an Zitaten von bekannten Philosophen, zuvorderst wurde einige Male Ernst Bloch zitiert, und erwies so dem gebürtigen Ludwigshafener Philosophen die Ehre. So bekam die Rede einen philosophischen Anstrich und es wurden subtile metaphysische Akzente gesetzt. Zwischendurch schwenkte Sascha Lobo den Blick in die Vergangenheit und erinnerte daran, wie viel bereits in der jungen zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von unserer digitalen Gesellschaft vorweg genommen wurde und ließ den Blick dann wieder rhetorisch geschickt in die Zukunft schweifen. Immer wieder wurden philosophische Zitate mit Entwicklungen in der Informationstechnolgie gepaart, was ein interessantes Konglomerat ergab und sehr gut die Augen dafür öffnete, wie multidimensional und voller Aspekte unsere digitale gesellschaftliche Entwicklung ist.

Insgesamt war es eine bereichernde, fesselnde und vor allem eine nachdenklich stimmende Rede. In Ihrer Begrüßungsansprache kündigte die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Frau Eva Lohse an, daß die Rede veröffentlicht werden soll, diese sollte also bald im Netz zu finden sein. Letztendlich thematisierte Sascha Lobo viele Probleme, aber bot nicht immer Lösungen an (ganz der philosophische Ansatz) und schloss mit den Worten: "An die Arbeit".

Freitag, 1. August 2014

Dinner zur blauen Stunde

Der Sommer zeigt sich dieses Jahr im Wesentlichen von seiner freundlichen Seite. Es wird also Zeit für ein Picknick. Diesen Gedanken hatten auch ein paar Köpfe aus Ludwigshafen.

Im Rahmen einer privaten Initiative organisieren einige Ludwigshafener Lokalpatrioten nun ein gemeinsames Abendessen irgendwo in Ludwigshafen. Irgendwo? Irgendwo in Ludwigshafen. Der Ort bleibt bis kurz vor dem Stattfinden des Events geheim und wird zwei Stunden vorher verraten. Einzig und allein das Datum ist bekannt, der 6.9.2014. Wer teilnehmen möchte, kann sich hierfür in einer Anmeldeliste registrieren und wird ca. zwei Stunden vor dem Stattfinden über den Ort des Geschehens informiert.

Das Dinner zur blauen Stunde findet in der Tradition des Dîner en blanc statt. Nachdem die Organisatoren den Veranstaltungsort bekannt gegeben haben, finden sich die Teilnehmer des Dinners an dem kurz vorher bekannt gegebenen Veranstaltungsort ein und essen gemeinsam zu Abend. Wer alles teilnimmt und wo dies stattfindet, das bleibt bis zum letzten Augenblick spannend.

Im Gegensatz zum Dîner en blancwelches die Farbe Weiß als Thema hat, ist die Farbe von LuDiniert die Farbe blau - die Farbe der Stadt Ludwigshafen. Es wird also darum gebeten, daß alle Teilnehmer blau gekleidet erscheinen und möglichst auch die mitgebrachten Tischtücher und sonstigen Utensilien in blauer Farbe mitbringen.

Unter dem Hashtag #ludiniert kann man sich im Internet auf dem Laufendem halten, wer sich die ganzen Informationsbrösel unter diesem Hashtag nicht zusammensuchen möchte, der findet auch folgende Anlaufpunkte im Netz:

Webseitehttp://ludiniert.de/
Facebookhttp://ludiniert.de/fb
Google+: LuDiniert bei Google+

Also, haut in die Tasten und meldet euch für dieses spontane Event an, das verspricht sehr spaßig zu werden. Die Organisatoren versprechen jetzt schon, daß es sich um einen sehr originellen Ort handelt, an dem man sich zusammenfindet, etwas was man nicht so schnell vergisst.

Samstag, 5. April 2014

Holzfinger die nach der Sonne greifen



Wenn Bäume wachsen,
So tun sie dies
Ohne Segen und ohne Fluch.
Sie tun es einfach
Warum mußt Du mich dann
So viel fragen ?
Sieh lieber diese Holzfinger
Wie sie nach der Sonne greifen
Sich von Wasser und Luft speisen
Und ohne Tun reifen.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Goodbye Blue


Blau fehlt in meiner digitalen Welt. Facebook übernimmt WhatsApp - und ich bin dann mal weg. Ich war damals jung und brauchte Facebook. Also verkaufte ich mich und konnte den Dienst nutzen. Alles kostenlos. Bezahlt wird wie bei fast allen kostenlosen Online-Diensten mit den eigenen Daten. Ich war drin und ich war dran an meinem sozialen Netz.



Freitag, 17. Januar 2014

Die Nr. 1



Im vergilbtem Pergamentwandzimmer
Blättert der Hoffnung unlustig
In schnöden Herbstfarben
Meine ehemals grobe Lust.
Feinen Damen
Und feinen Herren
Sei´s ein Bekenntnis
Und allen anderen Trägern
Fröhlich getragener Kleiderlust.
Meinen Auftritt gönne ich
Keinem Helden mehr,
Denn für welche Nummer 1
Muß ich mich plagen
In sensationeller Art ?
Sei´s , daß ich die Tage des Schlafes zähle,
Doch wie ist diese Rechnung
wirklich zu zählen ?
Und wer ist´s,
Der da zählt ?
Für eine Menge Gedanken geboren,
Deren Sinn geht ganz um Schluß,
Und dann ist dieser Saft
Immer noch nicht vergoren.
Nein, diese Erde ist nicht rund,
Voller Ecken und Kanten.
Allesamt Weg oder Umweg ?

Dein Weg.


Sonntag, 14. Juli 2013

Wutbürger















Wutbürger,
Die Welt ist so schlicht,
Du bist zufrieden. Nicht.
Die Klagemauer könnte nicht hoch genug sein,
Um mich zu trennen vom Nachbarn, dem Schwein.

Wutbürger,
Sagst, “Spieglein Spieglein an der Wand”,
“Wer ist der größte Wutbürger im Land?”
“Du” antwortet, das Spieglein gewand,
“Hast im Getriebe den meisten Sand”.

Wutbürger,
Immer nur Dich bedient am Schalter ein Unhold,
Deine Devise: Reden ist Silber, poltern ist Gold.
Es ist an der Zeit wütend zu gehen,
So viel Ungerechtigkeit kannst Du nicht verstehen.

Wutbürger,
Bei Gewitter wirst Du keine Buchen suchen,
Sondern Gott, für das schlechte Wetter verfluchen.
Doch dann fährt es gleißend nieder,
Ein helles Licht, ins bürgerliche Mieder.

Wutbürger,
Nun sitzt zu Hause ohne Vater dein Kindlein,
Baut eine Trutzburg, Baustein auf Baustein,
Wegen dem Nachbarskind,
Dem dummen Schwein.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Ubuntu Linux, Hardwaretreiber und Torvalds Stinkefinger


Wenn ich gefragt werde, was denn der Unterschied zwischen Ubuntu Linux und Windows ist, schießt mir meistens die eine Antwort durch den Kopf: Wenn ich Linux installiert habe, ist es fertig installiert. Wenn ich Windows installiert habe, dann muss ich erst einmal weiter installieren. Wie? Wenn ich Windows fertig installiert habe, dann läuft es doch. Das ist doch bei Linux nicht viel anders, bekomme ich dann zu hören.

Dazu muss man wissen, dass Linux jede Menge Ballast mit sich herum trägt. Sehr viel Ballast. Der Betriebssystem Kern von Linux - der Kernel - integriert so ziemlich alle Hardware-Treiber, die ein Linux-System kennt. Ob Grafikkarte, Soundkarte oder die Maus - daß alles funktioniert, machen die im Linux Kernel eingebauten Treiber möglich (oder auch nicht). Der Nachteil: Nicht alles wird benötigt und so ist ein Großteil der unter Linux vorhandenen Treiber ein ungenutzter Ballast. Der Vorteil ist: Es sind immer alle Treiber präsent. Sprich: Wenn ich ein Linux System fertig installiert habe, dann sollten im Idealfall alle Treiber fertig installiert sein und das System sofort lauffähig sein.


Um bei dem anfänglichen Vergleich zu bleiben: Bei Windows ist das ja ähnlich. Auch Windows bringt einen Grundausstattung an Treibern mit und versucht per Plug and Play die zur Hardware passenden Treiber zu installieren. Nur ist es leider so, dass die Windows Installationsmedien langsam aber sicher veralten. Wer z.B. heute eine Windows XP Installations CD in das Laufwerk schiebt, der hat die Hardware-Treiber vom 25. Oktober 2001 - der Tag an dem Windows XP erschien. Der Hersteller Microsoft hat seitdem keine Aktualisierung der auf der Installations CD hinterlegten Treiber vorgenommen. Bei den neueren Windows Versionen, Win 7 und Win 8, ist das im Grundsatz genau so. Deswegen also: Bei einem fertig installierten Windows geht es dann meistens erst richtig los mit der Installation, denn dann gilt es für die mannigfaltige am Rechner angeschlossene Hardware die passenden und aktuellen Treiber zu finden. Ja aktuelle. Denn selbst wenn per Plug and Play der richtige Treiber gefunden wurde. Wer hat schon Lust einen seit 2001 nicht mehr weiter entwickelten Hardwaretreiber zu verwenden? Schließlich schreitet die Entwicklung voran und in neueren Treiberversionen werden Bugs und Sicherheitslöcher behoben.


Bei Ubuntu Linux gibt es regelmäßige Versions-Upgrades, in der Regel werden alle sechs Monate neue Versionen freigegeben, bislang immer im April und im Oktober eines Jahres. Und mit jeder neuen Ubuntu Version wird auch der Kernel aktualisiert, damit werden aber auch jede Menge neue Hardwaretreiber veröffentlicht, die in den Kernel aufgenommen wurden. Es lohnt sich also, ab und zu ein Upgrade auf eine neue Ubuntu Version durchzuführen, das kann das eine oder andere Hardwareproblem beheben und wenn es nur eine verlängerte Akku-Laufzeit des Notebook ist, weil mit der neuen Kernel-Version verbesserte Stromsparmechanismen eingeführt wurden.


Doch was ist, wenn mal eine Hardware nicht richtig erkannt wurde? Gerade bei modernen Hardwarekomponenten kann es durchaus sein, dass die Kernelprogrammierer keine Unterstützung in den Kernel einprogrammiert haben, weil Ihnen evtl. noch nicht die notwendigen Informationen seitens der Hersteller zur Verfügung gestellt wurden (siehe auch: Linus Torvalds: Stinkefinger für Nvidia). Dann ist man darauf angewiesen, dass der Hersteller betreffender Hardware einen Treiber zur Verfügung stellt, man muss sich also in den undendlichen Weiten des Internets auf die Suche machen.


Proprietäre Hardwaretreiber installieren
Hier bietet Ubuntu Linux etwas sehr praktisches: Eine automatische Suche nach Treibern, die von Hardwareherstellern zur Verfügung gestellt wurden. Und zwar voll automatisiert und in die graphische Oberfläche von Ubuntu integriert. Ab Ubuntu Linux 12.10 ist diese Funktion unter “Software-Paketquellen” zu finden. Nach Aufruf des Programms, öffnet sich eine Dialogbox, in der verschiedene Einstellungen zu Installationsquellen und automatischen Systemupdates vorgenommen werden können. Dort findet sich auch der Menüreiter “Zusätzliche Treiber”. Wenn man diesen Menüpunkt auswählt, wird Ubuntu versuchen einen oder mehrere Vorschläge zur Installation von proprietären Treiben zu machen. Um es noch einmal klar zu stellen: Die hier von Ubuntu vorgeschlagenen Treiber sind keine Open source Treiber bzw. keine im Kernel integrierte Treiber, sondern es handelt sich um Treiber die vom Hersteller für Linux zur Verfügung gestellt wurden.


Dies stellt eine komfortable und einfach zu bedienende Möglichkeit dar, um sich mit Treibern zu versorgen, wenn es mal mit der Hardware nicht ganz so optimal klappt, ohne dass man im Internet suchen muss. Und wenn es auch hier keine vorgeschlagenen Treiber gibt und die Hardware spinnt und zickt? Dann bleibt einem wohl nur noch der Aufbruch in die unendlichen Weiten des Internets, in der Hoffnung dass jemand bereits ein ähnliches Problem hatte und dafür bereits an anderer Stelle eine Lösung geschaffen wurde. Ein guter Anlaufpunkt ist z.B. auch http://www.linux-drivers.org/ - dort kann man sich recht gut über die Unterstützung diverser Hardware informieren. Oder sich einen aktuelleren Kernel besorgen, in der Hoffnung daß darin die dringend benötigte Hardwareunterstützung eingeflossen ist.

Sonntag, 13. November 2011

Photowalk in Mannheim

Mannheim, unsere Nachbarstadt, wird von meiner Heimatstadt Ludwigshafen nur durch den Rhein getrennt. Von oben aus der Luft sehen beide Städte wie ein großes Ganzes aus, durch dessen Mitte ein Fluß fließt. Ludwigshafen ist traditionell eine Arbeiterstadt und wenn wir Ludwigshafener über die Brücke nach Mannheim gehen, dann ist der Unterschied im Flair und der Ausstrahlung zwischen Mannheim und Ludwigshafen deutlich zu spüren, liegen doch nur wenige Meter Luftlinie zwischen beiden Städten. Aber nicht nur der andere Flair und die besseren Einkaufsmöglichkeiten machen Mannheims Reiz aus, es sind auch die vielen verborgenen und versteckten Orte und Plätze. Mannheim ist voller Nischen, die entdeckt werden möchten. Für Fotografen kann ein Photowalk in Mannheim ohne Probleme einen ganzen Tag lang genügend Motive bieten. Nachfolgend eine kleine Auswahl an fotografischen Eindrücken.


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Google+ Updates: Hashtags und Echtzeit-Suche

Google bastelt stetig an Google+ herum, es gibt wieder einige interessante Neugkeiten. Zunächst gibt es einen real-time search support, was nichts anderes bedeutet, als daß man zunächst über das Google+ Suchfeld nach einem Begriff suchen kann und daß, während man die Suchergebnisse betrachtet, im Hintergrund weiter gesucht wird und die Suchergebnisse stetig aktualisiert werden. Das verlinkte Video am Ende dieses Beitrags verdeutlicht dies. 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Google+ und die Zukunft des Bloggens

Trekking in the Sierra De Guara (Spain, 1988)Eben stolperte ich über einen Artikel, der sich zum einen mit dem Potential von Google+ auseinandersetzt, zum anderen einen interessanten Web-Dienst vorstellt ( http://www.minimali.se/ ), der es ermöglich den eigenen Google+ Stream als Blog darzustellen. Es wird die Grundsatzfrage gestellt, was die Zukunft von Google+ für die Blogger-Szene bedeutet. Ein zwar kurzer, aber denoch lesenswerter Artikel: http://t3n.de/news/google-blog-nutzen-336119/ - und ein sehr nachdenklich stimmender Artikel.

Hier ein kleiner Vorgeschmack (anhand meines Google+ Streams), wie es aussieht wenn man einen Google+ Stream als Blog darstellt. Sehr minimialstisch, aber ein Ausblick darauf was die Google+ API jetzt schon an Möglichkeiten zu bieten hat, wenn auch diese noch unfertig ist: http://www.minimali.se/109126089917836643578/

Warum ich das poste? Weil mich das kribbelige Bauchgefühl beschleicht, daß die Weichen für ein neues Web gestellt wurden und all dies hinter den wenigen Zeilen des o.a. Artikels durchschimmert. Was wir heute als "Content-Provider", "Social Media" und "Content-Syndication" bezeichnen, wird zusammen wachsen zu einem...etwas. Es könnte auf dem Zeitstrahl der Beginn einer langsamen Content-Subsummierung markiert worden sein, die so schleichend und langsam eingetreten ist, wie das Schmelzen der Eiskappen der Erde, die aber auch mit exponentiell zunehmender Geschwindigkeit fortschreitet.

Montag, 3. Oktober 2011

Alles wird gut



Goodbye Old ManDank des im BIOS aktivierten S.M.A.R.T. Systems wurde ich vor wenigen Tagen von meinem System darauf aufmerksam gemacht, daß immer mehr Sektoren auf der von Windoof genutzten Platte versagen. Und zwar auf physikalischer Ebene (das hat die S.M.A.R.T. Analyse auch gleich mit gemeldet), ein Formatieren der Platte hätte nichts gebracht, der Infarkt stand unmittelbar bevor. Das System wies mich wie ein allwissendes Orakel darauf hin, daß "ein Plattenversagen in wenigen Tagen" bevorsteht.

Ich zog rüber in den benachbarten Jupiter-Markt und lies mir eine 2 Terabyte Platte vom Verkäufer zeigen, der Ladenpreis betrug 99€. Ich habe meinen Androiden gezogen und einen Preisvergleich herangezogen. Aha, die Platte kostet im Durchschnitt 68€, wenn man sie online bestellt. Mist ich hätte doch gleich beim Morgen-Kaffee, da sitze ich immer vor dem Rechner, feststellen können, daß sich die Fahrt zum Jupiter-Markt nicht lohnt.

Nach einer kurzen Systemfrage und meiner Bestätigung, daß mein Standort zur lokalen Produktsuche herangezogen werden darf, zeigte mir mein Androide an, daß "drei Geschäfte in Ihrer Nähe" die gleiche Festplatte für 30€ billiger, als der Jupiter-Markt, im Angebot hätten. Nachdem ich das dem Verkäufer vom Jupiter-Markt unter die Nase gehalten hatte und er nur noch läppische 10€ im Preis nachgeben konnte, zog ich weiter. Flugs mit der Öffi-App die nächste Straßenbahn zu dem empfohlenen Shop ermittelt und hingefahren. Siehe da: Die Bahn kam pünktlich, die Haltestelle an der ich aussteigen sollte stimmte, der Shop hatte die Festplatte wie Online angegeben auf Lager und der Preis lag tatsächlich 30€ unter dem des Jupiter-Marktes.

Heute wird die Festplatte eingebaut. Aber jetzt habe ich erst einmal ein paar andere Termine. Der Terminkalender meines Androiden hatte eben geklingelt.

Alles wird gut.

Samstag, 17. September 2011

Trekking in der Sierra De Guara (Digging in the good old times)

Trekking in the Sierra De Guara (Spain, 1988)
Ein Griff ins Fotoarchiv kann sich doch immer wieder lohnen. Diesmal habe ich etwas tiefer gegraben. Als wir noch jung, schön und sportlich waren. Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrtausends war ich noch genügsam, was Lebensstil und Fotoausrüstung betrifft. Eine analoge Minolta und ein alter Renault R5 Kastenwagen. Wir, fünf Freeclimber und Outdoor-Freaks, quetschen uns mit Benzinkocher, Alu-Geschirr, Kletterausrüstung und Schlafsack in den kleinen Renault. Unser Ziel: Die Sierra De Guara, eine wilde und zerklüftete Gegend in Nordspanien. Zusammengequetscht wie die Sardinen fahren wir in dem kleinen Renault mitsamt fünf Kletter-Ausrüstungen und Zelten in Richtung Nord-Spanien. Irgendwie passte alles in den kleinen Renault rein.

Montag, 5. September 2011

Balkan-Trip: Serbien und Mazedonien

Dieses Jahr führte unser Sommerurlaub nach Serbien und dann nach Mazedonien. Hier einige Foto-Impressionen.

Freitag, 12. August 2011

Erste Eindrücke von der Google+ Android App


FeuervögelMorgendämmerung im Hause Google. Google hat kürzlich sein neues soziales Netzwerk vorgestellt.  Google+ - so der Name der neuen Facebook Alternative - befindet sich noch in einer frühen Beta-Phase und kann nur von einem geschlossenen Nutzerkreis getestet werden. War es anfänglich noch möglich durch eine Einladung von anderen G+ Nutzern am Beta-Test teilzunehmen, ist dies jetzt nicht mehr oder nur ab und zu möglich, anscheinend hat G+ die Anzahl der maximal möglichen Benutzer erreicht und Google hat die Möglichkeit zur Neuanmeldung abgeklemmt.

Montag, 25. Juli 2011

A Rainy Afternoon

Eine Zeitraffer Aufnahme aus 2500 Einzelaufnahmen. Alle 2.5 Sekunden wurde ein Bild gemacht, 41 Minuten lang. Die 41 Minuten wurden auf 40 Sekunden komprimiert. Aufgenommen mit einem Acer Iconia A500 Tablet.

// A timelap made from 2500 pictures, one picture was taken every 2.5 second. So we compressed 41 minutes time flow in 40 seconds timelap. Recorded with an Acer Iconia A500 tablet.


Montag, 27. Juni 2011

Quäl Dich Du Sau !

Am 8.5.11 hatte ich es endlich geschafft die "Königsstrecke" zu laufen. 42,195 Km und kuschlige 28 Grad im Schatten, der erste Marathon war geschafft (Mainz Gutenberg Marathon 2011). Einige Wochen später standen Björn, mit dem ich den ersten Marathon lief, und ich am Strassenrand beim MLP Marathon in Mannheim. Bei Kilometer 21 standen wir jeder mit einem eiskalten Bier in der einen Hand und mit einer Kamera in der anderen Hand bewaffnet breit grinsend da.

Sonntag, 26. Juni 2011

Bitcoins: Die neue Weltwährung aus dem Cyberspace?


SecurityDer Weblogs-Gründer Jason Calacanis nannte es das "gefährlichste Opensource Projekt aller Zeiten". Staatliche Behörden warnen vor der Nutzung. US-Geheimdienste sind darauf aufmerksam geworden und beobachten es argwöhnisch. Die Rede ist von Bitcoins. Eine Neuerscheinung im Internet, etwas was es so noch nie gab. Etwas, was man besitzen aber nicht berühren oder sehen kann. Bitcoin ist eine virtuelle Internet-Währung, die nichts geringeres für sich in Anspruch nimmt, als:

Montag, 13. Juni 2011

Wolken-Landschaft

Das Sigma 17-70/2,8-4,5 ist eine knackscharfe Optik, insofern man ein gutes Modell bei der  leider breiten Qualitätsstreuung erwischt. Die Kombination aus Pentax K7 und Sigma 17-70 überzeugte mich auch beim Filmen mit der K7. Kurzfazit: Das gute Auflösungsvermögen des Sigma ist beim Filmen längst nicht ausgereizt. Bei einer Filmauflösung von 720p und selbst bei 1080p bleiben mehr als genug Schärfereserven und die Ergebnisse sind mehr als ausreichend scharf. Hier ein Filmbeispiel, aufgenommen mit einer Pentax K7.

Der weitwinklige untere Bereich (17 mm) haben bei  einem Flug mit einer Fokker-70 ausgereicht, um die (Wolken-)Landschaft durch das Flugzeugfenster einzufangen. Dazu wurde die Sonnenblende einfach an die Scheibe gedrückt und die Kamera ruhig gehalten. Es war auf Dauer gar nicht so einfach die Kamera ohne sich aufzustützen mehrere Minuten lang ruhig zu halten, die Shake-Reduction der Pentax K7 hat aber zuverlässig auch etwas zum ruhigen Bild beigetragen. Zurücklehnen und genießen, am besten in 720p-Auflösung und im Vollbild-Modus.

Samstag, 11. Juni 2011

Zeitraffer mit dem Tablet

Das Acer Iconia A500 ist ein sehr preisgünstiges Tablet, welches vielleicht etwas dicker, klobiger und schwerer als die "Referenz" das Ipad2 ist, aber dafür bekommt man für weit unter fünfhundert Euro eine 1GHz Dualcore CPU, 32GB Speicher und ein sehr gutes 10,1 Zoll Display. Das Tablet hat das aktuelle 3er Android ("Honeycomb") als Betriebssystem und reagiert sehr flüssig in der Bedienung. Meine größte Überraschung war aber eine Funktion, die in der Camcorder-App lieder sehr gut versteckt ist: Das Iconia A500 kann vollautomatisch Zeitraffer-Aufnahmen erstellen und das in HD-Qualität (720p). Das möge zwar nicht jeden vom Hocker hauen, aber für mich als leidenschaftlichen Fotografen und Lichtmaler wieder eine Möglichkeit mehr mit dem Fluß der Zeit zu spielen. Als Fotograf fängt man in seinen Bildern den Augenblick ein und friert so die Zeit ein. Warum aber auch nicht den umgekehrten Weg beschreiten und den Fluß der Zeit beschleunigen, um unsichtbares zu offenbaren?

 

 


Sonntag, 5. Juni 2011

Dalai Lama - Der Weg zum Glück


Der Dalai Lama ist nach der Lehre des tibetischen Buddhismus ein wieder geborener leibhaftiger Buddha. Eine Inkarnation des zur höchsten Einsicht gelangten Menschen. Diese Sicht auf den Dalai Lama machte für mich den Reiz an dessen Buch aus: Ich habe die Möglichkeit, die schriftlichen Darlegungen eines neuzeitlichen Buddhas zu lesen. Ein Heiliger, der nicht wie andere religiöse Lichtgestalten aus grauer Vorzeit durch historische Schriftstücke zu uns spricht, sondern uns ein lebendiger Zeitgenosse ist. Ein Buddha als Buchautor.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Michael Moore: Stupid White Man


Gemäß dem Motto: „Zurück zu den Anfängen“ habe ich mich versucht zu erinnern und gefragt: Wie fing das damals alles an? Wie kamen die internationalen Truppen nach Afghanistan? Warum wurde gleich noch einmal der Irak besetzt? Ich musste wieder zu diesem Buch von Michael Moore greifen, da stand doch drin, wie alles begann. Es begann alles mit einem Idiot namens George Bush (genauer: Es gab zwei Idioten, die so hießen).


Mittwoch, 11. Mai 2011

Gary Jennings, Marco Polo – Der Besessene

Bali 2010Für alle, die gute historische Romane lieben, ist dieser Roman ein Muss. Wem z.B. „Der Medikus“ gefällt, der könnte dieses Buch auch mögen. Wie auch beim „Medikus“ erzählt es eine Lebensgeschichte und ist zugleich ein Reisebericht aus längst vergangenen Zeiten. Zudem dürfte ein guter Teil der Handlung, weil historisch und biografisch, einen authentischen Anteil haben. Die Geschichte von Marco Polos Leben beginnt während dessen Kindheit im Venedig des 13. Jahrhunderts und wird aus der Ich-Perspektive erzählt.

Samstag, 30. April 2011

Neal Stephenson – Cryptonomicon

Stil Life In My City #1 Um es vorweg zu nehmen: Cryptonomicon ist eines der besten Bücher, das ich bis jetzt gelesen habe. Ein echtes Meisterwerk. Die Geschichte dieses Buches ist nicht einfach zusammengefasst, denn es gibt mindestens vier Handlungsstränge und zwei Zeitebenen. In der Gegenwart wird der eigentliche Hauptstrang entwickelt, um den sich dann die anderen Handlungsstränge aus der Vergangenheit ranken: Zwei Computer-Freaks haben die Idee einen freien Internet-Hafen zu gründen, eine Art von freien Datenpool, der es ermöglichen soll, daß Daten fernab von jeglichen staatlichen Restriktionen frei und nach Belieben gespeichert werden können.

Sonntag, 3. April 2011

Wolfgang Hohlbein - Dunkel

Bali 2010: Vampirkuss Vampire mal ganz anders. Wolfgang Hohlbein krempelt das Image von Vampiren um und verpasst ihnen neue Eigenschaften. Entgegen dem üblichen Klischee haben Vampire in diesem Roman keine Angst vor Knoblauch oder vor Kreuzen. Ja sie können sogar auch im Sonnenlicht herumlaufen, ohne gleich zu einem Haufen Asche zu zerfallen. Selbst die Vorstellung, dass man durch den Biss eines anderen Vampirs zum Vampir wird, stimmt in Wolfgang Hohlbeins Roman nicht mehr. Man wird durch den durchaus angenehmen Ritus des Beischlafs zum Vampir, wenn man zu denen gehört, die es schaffen mit einem Vampir ins Bett zu gehen. Nur in einem Punkt wird noch die Treue zum Vampir-Klischee gewahrt: Vor Silber haben die Vampire in seinem Roman noch höchsten Respekt.

205 Km

Ein neuer persönlicher Rekord, Zeit für ein kurzes Fazit. Der März ist vorüber und es war der ergiebigste Trainingsmonat, seitdem ich den Laufsport betreibe. Nicht nur, daß ich meinen persönlichen Distanzrekord von 28 Km im März erzielte, es war der Monat in dem ich bis jetzt die meisten Trainingskilometer zurücklegte. In fünfzehn Läufen in dreißig Tagen waren es 205 (zweihundert und fünf, sic!) Kilometer. Schade, daß im März eine recht unangenehme Erkältung dazwischen kam, die mich fast eine komplette Trainingswoche kostete, sonst wären es noch mehr Km auf dem Tacho geworden. Aber Rekorde gibt es ja, um gebrochen zu werden.

Dienstag, 29. März 2011

Streckenrekord

Nun sind acht Wochen des Marathon-Trainings von mir eisern durchgehalten worden. Der Trainingsplan ist auf zwölf Wochen ausgelegt und ich muss sagen, der Plan ist sinnvoll aufgebaut. Die langen Läufe (immer am Wochenende) haben sich so gesteigert, daß sich die neu hinzugekommenen Streckenkilometer ohne weitere Probleme in den Trainingsplan integrieren lassen. So sollte es auch im Idealfall sein, nämlich daß die Steigerungen kaum spürbar sind, aber sich ein Fortschritt in der Ausdauer langsam und stetig einstellt. Eben ein Trainingseffekt. So festgestellt beim letzten langen Lauf, bei dem ich einen neuen persönlichen Distanzrekord verbuchen konnte: 28,4 Km in gemütlichen 3 Stunden und 8 Minuten. "Nur" noch 14 Km trennen mich von der Marathon-Distanz. Jetzt sind es  noch knapp fünf Wochen bis zum "Termin".

Heidelberg - Ladenburg - Mannheim, immer am Neckar entlang : 28,4 Km

Samstag, 26. März 2011

Videos aus Indonesien / Bali

Aus den unzähligen Gigabytes an Videos, die ich aus Indonesien bzw. aus Bali im August 2010 mit nach Hause gebracht habe, wurden von mir die TOP 10 selektiert. Hier als Playlist bei Youtube. Ich kann jedem nur empfehlen einmal im Leben dieses Paradies zu besuchen, dem einen oder anderen mögen diese Videos als Anreiz dienen (Die Videos wurden mit einer Pentax K7 in 720p -Auflösung aufgenommen).

Mittwoch, 2. März 2011

Belgrad (Beograd): Quick 'n dirty Reisetips

Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich einige Reisetips für jemanden hätte, der nur für einige wenige (vier) Tage nach Belgrad (Beograd) fährt. Klar gibt es diese quick-n-dirty Reisetips, in vier Tagen lassen sich sehr interessante Locations besuchen. Hier ein paar von meinen persönlichen Favoriten.

Samstag, 19. Februar 2011

Dan Brown – Illuminati



Wormser DomSiebenhundertundeine Seiten in zwei Tagen. Und das sagt schon alles: Ein packendes Buch, das die Spannung bis an die Schmerzgrenze aufbaut. Im Kernforschunsgzentrum CERN gelingt es einem Forscher mit einem Teilchenbeschleuniger Antimaterie herzustellen. Dies gelang bislang auch anderen Forschern und ist an für sich nichts Besonderes. Bisher konnten nur sehr geringe Mengen Antimaterie hergestellt werden. Diesmal ist aber alles anders. Der besagte Forscher ist Physiker und Geistlicher. Seine Forschungen dienen einem Ziel: Der Vereinigung von Wissenschaft und Religion. Die alte Dualität zwischen der wissenschaftlichen und der religiösen Erklärung unserer Welt soll ein Ende finden. Ein Experiment soll zeigen, daß beide Theorien wahr sind: Sowohl die spontane göttliche Schöpfung (Genesis) des Universums aus dem Nichts als auch die Urknalltheorie der modernen Physik.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Bali Impressionen

Es sind einige Monate vergangen, seitdem wir von unserer Reise aus Indonesien/Bali zurückgekehrt sind. Als "Ausbeute" habe ich ca. 1500 Bilder mitgebracht, die in 17 Tagen Reise entstanden. Als wir im August 2010 aus Bali zurückkehrten habe ich zeitnah mit der Sichtung und Bearbeitung der Bilder angefangen. Bali ist ein Paradies für Fotografen, an Motiven mangelt es ganz sicher nicht und ich mußte mich immer wieder bei der Bilderauswahl ausbremsen. Immerhin haben sich 288 Bilder als sehens- und zeigenswert herausgestellt. Hier ein paar Eindrücke als Diashow. Ein Reisebericht folgt noch.

Sonntag, 13. Februar 2011

Linus Torvalds – Just for fun

CPU PowerDies ist eine wahre Geschichte und authentische Biografie. Wir schreiben das Jahr 1991. Ein finnischer Student studiert an der Universität von Helsinki Informatik. Zu dieser Zeit sind Programme und Computer noch sehr teuer und für einen Studenten kaum zu bezahlen. Also muss sich der Student etwas einfallen lassen, um mit seiner knappen Kasse die nötigen Mittel für sein Informatikstudium zu beschaffen. Doch warum kaufen, wenn selber machen billiger ist? Also beschließt der Informatikstudent sich ein kleines Programm zu programmieren (ein Terminalprogramm), mit dem er Kontakt zum Universitätscomputer aufnehmen kann. Er möchte mit diesem Programm von zu Hause über die Telefonleitung die Ressourcen des Uni-Computers nutzen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Pentax Feuerwerk

Heute Morgen gab es auf der Facebook Seite von Pentax so viele Produkt-Neuvorstellungen zu sehen, wie schon lange nicht mehr, für Pentax Nutzer nahezu ein Produktfeuerwerk. Sind es doch die Pentax Fans eher gewohnt auf Qualität zu warten, aber dafür längere Produktzyklen in Kauf zu nehmen.

Sonntag, 6. Februar 2011

Petra Begemann – Den Chef im Griff

Frankfurt CityHier geht es um Strategien zum richtigen Umgang mit Vorgesetzten. Dieses Buch baut auf einem System der Kategorisierung von verschiedenen Typen von Vorgesetzten auf. Es geht also um verschiedene „Cheftypen“, wie man den verschiedenen Cheftypen im beruflichen Alltag begegnet und mit ihnen den Umgang übt. Das Buch gliedert sich in drei große Themenblöcke: „Zum Tanzen gehören immer zwei“ ist der erste Themenblock, der auf die eigene Rolle innerhalb eines Problemkomplexes eingeht. Es werden verschiedene Grundhaltungen analysiert (z.B. „Die Bequemlichkeit der Opferrolle“), wo der Leser aufgefordert wird sich auch an die eigene Nase zu fassen und zu prüfen, wo sein eigener Part im erfolgreichen (oder erfolglosen) Umgang mit dem Chef beginnt.

Samstag, 29. Januar 2011

Jon Krakauer – In eisige Höhen


Über den WolkenEin Buch, das wahrlich Eindruck auf mich hinterlassen hat. Jene Sorte von Büchern, die nicht nur den Intellekt bewegen, sondern auch das Gemüt. Man stelle sich einen Bergführer klassischerweise vor: Ein Mensch, der für Geld Kunden auf Berge führt. Er führt die Kunden aber nicht nur auf die Berge, sondern organisiert auch alle Aspekte der Bergtour: An- und Abreise, Übernachtungsmöglichkeit auf einer Berghütte und den Proviant für unterwegs. Für den Kunden steht das Bergerlebnis im Vordergrund, für den Bergführer ist es der Lebensunterhalt.

Samstag, 22. Januar 2011

Joschka Fischer – Mein langer Lauf zu mir selbst

Serbien_2009_10In den Jahren 1996 bis 1998 hat sich eine Verwandlung mit Joschka Fischer vollzogen, die in der Öffentlichkeit nur am Rande wahrgenommen wurde. Man erfuhr irgendwann in den Medien, dass Fischer seinen ersten Marathon-Lauf geschafft hatte. Oder es wurde in den Medien als Randnotiz erwähnt, dass Fischer stark abgenommen hatte. Aber all dies wurde nur peripher wahrgenommen, da die politische Bühne in den Medien stets im Vordergrund stand. Was in dieser Zeit wirklich mit Fischer geschehen war, kann man in seinem Buch „Mein Langer Lauf zu mir selbst“ erfahren. Sein Buch ist eine biografische Momentaufnahme und umfasst etwa den Zeitraum von 1996 bis 1998 in Fischers Leben.

Sonntag, 16. Januar 2011

Dr. med. Ulrich Strunz - Die Diät

AlgenOhne Frage – in diesem Buch geht es ums Abnehmen. Wer nun abwinkt und sich denkt, daß dies für einen kein Thema ist, verpasst etwas. Das Abnehmen ist ein Schritt von mehreren, wenn man weg von einem ungesunden hin zu einem gesunden Leben möchte. Es geht es also nicht nur um das Abnehmen alleine, sondern um die ganzheitliche Betrachtung und wie das Wunschgewicht gehalten wird, wenn man es erst einmal erreicht hat. Der Autor möchte hierfür das Verständnis steigern, indem er uns Empfehlungen für eine gesunde Lebensführung näher bringt.

Sonntag, 9. Januar 2011

Fotokina 2010 - Impressionen

Wozu sind kalte und dunkle Winterabende besser geeignet, als für das Sichten und Ausmisten der Fotosammlung. Da haben sich etliche Gigabyte an Fotos angesammelt, die noch bearbeitet werden möchten. Endlich bin ich dazu gekommen die Bilder von der Photokina 2010 zu sichten. So viele waren es dann auch nicht. Begehrte Anlaufpunkte sind immer wieder die professionellen Modelshows (die besten gibt es m.E am Hasselblad-Stand). Es gab auch Prominente Fotografen zu sehen, mitunter war Joe McNally anwesend und hat einen Vortrag gehalten. Und wie immer gab es die Show mit den Raubvögeln zu sehen, immer wieder eine Herausforderung für den Autofokus und das Reaktionsvermögen. Die Photokina hat für mich als Fotografen eine magnetische Wirkung, aber länger als einen Tag würde ich es wegen der allgegenwärtigen Reizüberflutung nicht auf dem Messegelände aushalten. Wenn auch ein Tag längst nicht ausreicht, um alles gesehen zu haben. Hier eine kleine Diashow mit ein paar Eindrücken.

Samstag, 8. Januar 2011

Dr. Med. Gunther Frank – Ab heute lebe ich gesund

Gesundheitsfanatiker aufgepasst! Viele der gängigen Meinungen und Informationen zu einem gesundheitsbewussten Leben sind falsch oder überholt. So oder so ähnlich könnte man dieses Buch von Dr. Gunther Frank kurz zusammenfassen. Der Author versucht nicht detaillierte Gesundheitstips zu geben. All diejenigen, die gesunde Rezepte erwarten, wie z.B. ein gutes Frühstück aussehen sollte, werden eher enttäuscht sein. Hier geht es nicht um echte praktische Anleitungen für den Alltag.

Montag, 3. Januar 2011

Herbert Steffny, Ulrich Pramann - Perfektes Lauftraining

MLP Marathon in Ludwigshafen 19.5.07

„Fit durch Laufen – und alles läuft gleich viel besser“ - Dies ist das Motto von Herbert Steffnys' und Ulrich Pramanns' Buch. Es geht um richtiges und effektives Lauftraining. Und die beiden Authoren wissen wovon Sie reden. Herbert Steffny ist Diplombiologe und war 13facher deutscher Meister in verschiedenen Laufdisziplinen. Er wurde dritter bei der Europameisterschaft in Stuttgart und gewann den Jubiläumsmarathon der Masters Class in Boston. Heute leitet er Laufseminare. Einer seiner prominentesten Laufschüler war Joschka Fischer, mit dem Steffny für Fischers ersten Marathon trainierte und den er zusammen mit ihm rannte.

Sonntag, 21. November 2010

Pentax K5 - Großer Testbericht bei Pentaxforums

Kaum ist die K5 auf dem (deutschen) Markt angekommen, schon überschlagen sich die Lobeshymnen. Pentax scheint mit der K5 den Anschluß zum technischen Standard der großen Marktführern aufgeholt zu haben. Einen der bislang auführlichsten Testberichte kann bei Pentaxforums gelesen werden. Sehr lesenswert und einige überraschende Erkenntnisse sind auch dabei.

Pentaxforums: Pentax K-5 Professional Review

Samstag, 23. Oktober 2010

Dan Simmons – Terror



Winter ImpressionenIm Jahr 1845 stechen zwei Schiffe in See, die HMS Erebus und die HMS Terror, um sich unter dem Kommando von Sir John Franklin auf den Weg zu einer langjährigen Expedition zu machen. Die Schiffe suchen nach der Nordwest-Passage, von der im 19. Jahrhundert niemand weiß ob es sie wirklich gibt, deren Finder aber großer Ruhm und hohe Ehre erwarten. Alle 129 Besatzungsmitglieder verschwinden spurlos und ihr Schicksal bleibt bis heute ungeklärt.

Montag, 27. September 2010

Pentax 645D + DFA55/2.8 Testbild // Pentax 645D Sample Image

Ich hatte auf der Photokina 2010 (wie viele andere auch) die Gelegenheit eine Pentax 645D mitsamt dem DFA55/2.8 zu befingern. Für die Pixelpeeper unter uns habe ich ein Out Of The Cam Bild bei Flickr in voller Auflösung hochgeladen, zu finden hier:  http://www.flickr.com/photos/dejanmilo/5027314948/

Die 645D ist ein wuchtiger Ziegelstein, das Teil ruhig zu halten ist gar nicht so einfach, zudem wiegt ja das DFA55 auch etwas. Das Bild ist mit 1/20 und Blende 4 bei ISO400 entstanden, von daher habe ich erst im dritten Anlauf ein Bild zustande gebracht, das einigermaßen unverwackelt ist (Die 645D hat keine Shake Reduction).
In der Flickr-Kamerastatistik taucht übrigens noch keine 645D auf:  

http://www.flickr.com/cameras/pentax/?nomodel=1