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Montag, 14. Januar 2019

Der Nachtwandel im Mannheimer Jungbusch

Im Mannheimer Szeneviertel "Jungbusch" findet jedes Jahr der "Nachtwandel" statt, ein Straßenfest dieses Stadtteils. Der Jungbusch ist für seinen multikulturellen Bevölkerungsmix bekannt, aber auch Studenten und Künstler suchen sich dort ihre Bleibe. Beim Nachwandel kann in diesem bunten Stadtviertel auf Entdeckungstour gegangen werden. Einige Türen, die im Alltag verschlossen sind, öffnen sich.

Freitag, 1. August 2014

Dinner zur blauen Stunde

Der Sommer zeigt sich dieses Jahr im Wesentlichen von seiner freundlichen Seite. Es wird also Zeit für ein Picknick. Diesen Gedanken hatten auch ein paar Köpfe aus Ludwigshafen.

Im Rahmen einer privaten Initiative organisieren einige Ludwigshafener Lokalpatrioten nun ein gemeinsames Abendessen irgendwo in Ludwigshafen. Irgendwo? Irgendwo in Ludwigshafen. Der Ort bleibt bis kurz vor dem Stattfinden des Events geheim und wird zwei Stunden vorher verraten. Einzig und allein das Datum ist bekannt, der 6.9.2014. Wer teilnehmen möchte, kann sich hierfür in einer Anmeldeliste registrieren und wird ca. zwei Stunden vor dem Stattfinden über den Ort des Geschehens informiert.

Das Dinner zur blauen Stunde findet in der Tradition des Dîner en blanc statt. Nachdem die Organisatoren den Veranstaltungsort bekannt gegeben haben, finden sich die Teilnehmer des Dinners an dem kurz vorher bekannt gegebenen Veranstaltungsort ein und essen gemeinsam zu Abend. Wer alles teilnimmt und wo dies stattfindet, das bleibt bis zum letzten Augenblick spannend.

Im Gegensatz zum Dîner en blanc, welches die Farbe Weiß als Thema hat, ist die Farbe von LuDiniert die Farbe blau - die Farbe der Stadt Ludwigshafen. Es wird also darum gebeten, daß alle Teilnehmer blau gekleidet erscheinen und möglichst auch die mitgebrachten Tischtücher und sonstigen Utensilien in blauer Farbe mitbringen.

Unter dem Hashtag #ludiniert kann man sich im Internet auf dem Laufendem halten, wer sich die ganzen Informationsbrösel unter diesem Hashtag nicht zusammensuchen möchte, der findet auch folgende Anlaufpunkte im Netz:

Webseite: http://ludiniert.de/
Facebook: http://ludiniert.de/fb
Google+: LuDiniert bei Google+

Also, haut in die Tasten und meldet euch für dieses spontane Event an, das verspricht sehr spaßig zu werden. Die Organisatoren versprechen jetzt schon, daß es sich um einen sehr originellen Ort handelt, an dem man sich zusammenfindet, etwas was man nicht so schnell vergisst.

Dienstag, 19. Februar 2008

Brand in Ludwigshafen


Vor wenigen Tagen bin ich - eher zufällig - an dem Gebäude in Ludwigshafen vorbeigekommen, in dem es gebrannt hatte und das für einge Tage durch alle Medien ging. Abseits vom ganzen TV-Medienrummel schnürte es mir aufrichtig den Hals zu, als ich davorstand. Es kamen neun Menschen ums Leben - davon fünf Kinder - das wird einem mit brachialer Gewalt bewusst, wenn man sich dieses Haus ansieht und auf einmal ist es nicht nur eine Meldung in den Nachrichten, sondern Realität, ein echtes verbranntes Haus, mit trauernden Menschen drumherum. Ich bin wirklich sehr erstaunt wie unsere wahrgenommene Wirklichkeit und die Medien-Wirklichkeit in ihrer Wirkung auseinander gehen können, wie kalt uns die Medien mit Katastrophenmeldungen lassen können und wie wichtig es ist auch mal hinaus in die Welt zu gehen und die Wirklichkeit zu spüren.




Mittwoch, 26. Dezember 2007

Blogomania und Fotomania

Da ist er also, mein Blog. Jeder hat einen Blog und ich wollte nie einen. Ein Tagebuch im Internet führen? Ausgeschlossen! Warum sollte ich mein Leben einer breiten Masse offenlegen? Und das habe ich immer noch nicht vor. Mal sehen, ob ich das konsequent einhalten werde. Aber es ist ja wohl schon ein Widerspruch in sich ein Blog zu führen und sich nicht outen zu wollen. Was hat mich überhaupt motiviert ein Blog zu eröffnen? Diese Frage wird sich anhand der nachfolgenden Posts beantworten.

Im Wesentlichen wird es hier um das gehen, was mich am meisten beschäftigt: Das Fotografieren.
Das Fotografieren begleitet mich schon so lange durchs Leben, daß es nicht mehr wegzudenken ist. Dabei weiß ich nicht einmal mehr wie ich dazu gekommen bin. Irgendwann hatte ich eine Kamera und ich begann die Welt durch den Sucher zu betrachten. Wenn ich keine Kamera dabei habe stelle ich mir vor, wie es wohl wäre wenn ich meine Umgebung durch den Sucher betrachten würde.